Jahre Übersicht

Das Jahr 2018

  • Vollversammlung des Vereins Praha-Cáchy/Aachen
  • Karl IV. und die Prager Universität 1348/2018 – PhDr. Michal Svatoš, CSc., hat die Teilnehmer seines Vortrags an das 670. Gründungsjubiläum einer der ältesten europäischen Universitäten erinnert. Der Violoncellist Petr Nouzovský bereicherte  den Abend durch die mittelalterliche Musik.
  • Petr Brandl, Meister der böhmischen Barockmalerei (1668-1735). Die Trefflichkeit dieses Titels von Prof. PhDr. Vít Vlnas, PhD. in seinem Vortrag bestätigt, der anlässlich des 350. Geburtsjubiläums des berühmtesten Malers des böhmischen Barock veranstaltet wurde. Der Vortrag wurde durch die Musik von  Josef Kekula (Violine) und Petr Hejný (Violoncello) ergänzt.
  • Das Phänomen Leoš Janáček (1854-1928) – unter diesem Namen fand ein Abend statt, der in der Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus Bärenreiter Praha organisiert wurde. Seine Chefredakteurin PhDr. Eva Velická, PhD, hat uns das Schicksal und das Werk dieses genialen Komponisten näher gebracht. Janáček´s Hukvaldské písně (Hukvalder Lieder) erklangen in der Aufführung des gemischten Chors MáTa (Chormeisterin Helena Velická), der Zemlinsky-Quartett hat das Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“ aufgeführt.
  • „Nichts in der Welt ist mehr sensationell als die Zeit, in der wir leben“ – diesen Spruch Egon Erwin Kischs erwählte Titel ihres Vortrags Univ. Doz. Dr. Viera Glosíková, CSc. Hana Nohýnková (Violine) hat uns durch ihren musikalischen Auftritt die jüdische Musik vom Anfang des 20. Jh. näher gebracht.
  • Zum Lebensjubiläum von Ema Destinnová (1878-1930) - der Musikwissenschaftler RNDr. Jan Králík, CSc. ist als hervorragender Kenner des Lebens und des Schaffens der berühmten tschechischen Sopranistin bekannt, was er hat es auch in diesem seinen Vortrag klar bewiesen hat. Im Marmorsaal des Clam-Gallas-Palastes erklang die zeitgenössische Tonaufnahme des Gesangs von Ema Destinnovà.  
  • Der Bahnbrecher der tschechischen Kinematographie und Photograph Jan Kříženecký (1868-1928). Mgr. Miroslava Přikrylová hat uns die fotografischen Sammlungen des Archivs der Hauptstadt Prag näher gebracht. MgA. Daniel Souček stellte uns J. Kříženecký als Begründer der tschechischen Kinematographie vor. Michaela Ericssonová (Violine) und Jitka Balková (Viole) belebten mit ihrer Musik die Schauproben aus Kříženecký´s Filmschöpfung.
  • Das Prager Rathaus auf dem Weg zum selbständigen Tschechoslowakischen Staat – so klang das Thema des Vortrags von Mgr. Jana Konvičná. In ihrem Beitrag befasste sie sich mit der Tätigkeit des Prager Altstädter Magistrats vor dem 1. Weltkrieg, während des Kriegs und nach dem Krieg. An diesem Abend erklangen Kompositionen tschechischer Autoren in der Aufführung des Tschechischen Philharmonischen Quartetts (České filharmonické kvarteto).
  • Das Nationalmuseum in der tschechoslowakischen Ära. PhDr. Klára Woitschová, PhD., Direktorin des Archivs im Nationalmuseum, widmete ihre Aufmerksamkeit der Geschichte des Museums und dessen Sammlungen im 20. Jh. sowie seiner Bedeutung in der Gegenwart.
  • Das Weihnachtskonzert in der Interpretation von Kristýna Fialovà (Violine) und Petr Nouzovský (Violoncello) stellte einen würdevolle Abschluß des Programms 2018  dar.

Das Jahr 2017

  • Vollversammlung des Vereins Praha-Cáchy/Aachen
  • ‚Ferdinand II. von Tirol in Böhmischen und Österreichischen Ländern (1547-1595)‘, 470 Jahre seit dem Anfang von Ferdinands Wirkung als Statthalter in Böhmen. Der Vortragende  PhDr. Ivan Prokop Muchka hat auf das Thema „Lustschlosses Hvězda/Stern in Prag“ gesprochen. Die Renaissance-Musik erklang in der Aufführung des Lautenspielers Jan Krejčí. Dieses Thema wurde später unter dem Titel „Auf dem Weg zur Habsburger Geschichte des Schlosses Ambras oder Wer war Ferdinand von Tiírol“ von PhDr. Veronika Sandbichler, Direktorin  von Schloss Ambras, weiter geführt. Sie war eine der Kuratoren der tschechisch-österreichischen Ausstellung in der Prager Wallenstein-Reitschule (Nationalgalerie). Die dort zur Schau gestellten Exponate stammten teilweise aus dem Schloss Ambras. Die Vortragenden wurden vom Musiktrio Hana Nohýnková (Violine) und Jan Sedláček (Violoncello) begleitet.
  • ‚Von Hus zu Luther‘- 500. Jubiläum des Anfangs der deutschen und europäischen Reformation. Univ. Doz. Petr Hlaváček, Ph.D. sprach zur Problematik der europäischen Reformation. Der Abend wurde von zeitgenössischer Musik in der Aufführung des Flötisten Lukáš M. Vytlačil begleitet.
  • ‚Die Wandgemälde in der St. Wenzels-Kapelle des St.Veits-Doms und deren Restaurierung’ klang das Thema des Vertrags der akademischen Malerin und Restauratorin RNDr. Milena Nečásková, leitender Mitarbeiterin des Restauratoren-Teams der St. Wenzels-Kapelle. Die zeitgenössische Musik erklang in der Aufführung von Hana Nohýnková (Violine) und Emanuel Gadaleta (Violoncello). Der Verein hat anschließend für seine Mitglieder einen Besuch der St. Veits-Kathedrale mit fachmännischer Begleitung organisiert.
  • Der Vortrag Maria Theresia und Geburt des modernen Staats der Univ. Doz. Daniela Tinková, Ph.D., hat uns das Leben dieser einzigartigen Frau, Mutter und in der ersten Reihe Herrscherin näher gebracht. Der musikalische Auftritt von Martina Bernášková (Querflöte) hat diesen Abend, der Barockzeit gewidmet, bereichert.
  • In dem musikalisch-literarischen Abend ‚Josef Mysliveček (1737-1781) Compositore alla forastiera‘ hat uns Prof. PhDr. Stanislav Bohadlo, CSc. mit diesem tschechischen Komponisten europäischen Formats, der im 18. Jh. tätig war, bekannt gemacht,  Die Kompositionen aus derm Werk des Musik-Genies erklangen in der Aufführung des untraditionellen MIB-Streichquartetts.
  • ‚Jan Evangelista Purkyně – das lebendige Vermächtnis eines Forschers und Denkers, war eine Veranstaltung, die in der Zusammenarbeit mit der vom J. E. Purkyně gegründeten Zeitschrift  Živa organisiert wurde. Über das Leben und Schaffen des Mediziners und Naturwissenschaftlers  J. E. Purkyně berichtete Mgr. Tomáš Hermann, Ph.D. Der erfolgreiche Abend wurde noch durch den Auftritt der Violinistin Magdalena Mašlaňová, Mitglied der Tschechischen Philharmonie, vollendet.
  • PhDr. Milena Secká, CSc., Autorin des Vortrags Josefa Náprstková (1838-1907). Geschichte des Náprstek-Museums‘, hat uns mit dem Leben der Ehefrau des Weltreisenden Vojtěch Náprstek und mit ihrem grundlegenden Einfluss auf die Gründung, Sammlungstätigkeit  und weitere Schicksale des berühmten Prager Museums, eines Bestandteils vom Nationalmuseum, bekannt gemacht.
  • Die Familienmitglieder und Förderer des Werks vom berühmten tschechischen Maler Josef Lada (1887-1957) - Josef, Martin und Viktor Lada, Lev Pavluch, Zdena Burianová, Jana Sommerová und Jindřich Ulrich - sind auf dem Abend, der diesem Künstler gewidmet war, aufgetreten. Während der interessanten Unterhaltung und Diskussion wurde der dokumentarische Film über J. Lada aus dem Jahre 1955 gezeigt. Die musikalische Begleitung durch diesen Abend haben Jiří Hurník (Violine) und Natalie Hurníková (Viloncello) geleistet.
  • Das bereits traditionelle Konzert des Vereins Praha-Cáchy/Aachen erklang in der Aufführung des Stamic-Quartetts. Auf dem Repertoire waren die Kompositionen von Jan Václav Stamic, Wolfgang Amadeus Mozart sowie Weihnachtslieder.